Mehringer Großsteingräber

 ​ Fotos von Herr Werner Modes

  Wie kaum sonst in Deutschland finden sich im Emsland zahlreiche ur- und frühgeschichtliche  
  Großsteingräber.

  Der Volksmund bezeichnet die Großsteingräber als Hünengräber, in der Annahme, dass Hünen (Riesen) diese 
  Steine  herbeigeschleppt und aufgebaut hätten. Über 30 gab es im näheren Umkreis, nur 7 sind der totalen
  Zerstörung   - auch nur als Ruinen – entgangen, darunter drei hier im Ortsteil Mehringen.

  Die Mehringer Steine sind wahrscheinlich um 2.500 v. Chr. als Sippengrab erbaut. Ursprünglich waren die drei
  Grabkammern überhügelt und von Steinkränzen umgeben. Die Findlinge, aus denen die drei Steingräber errichtet
  wurden, messen in den Decksteinen bis zu 3 m Länge, 2 m Höhe und 1,5 m Breite. Sie gehören zu den größten
  Geschieben, die im Kreisgebiet gesichtet wurden.