Kirchen und Kapellen in Emsbüren

 
 
 
 
 
 
 
 
 

St.-Andreas-Kirche

Die kath. St.-Andreas-Kirche aus Bentheimer Sandstein mit seinem 78 m hohen Turm, zuerst 819 als Gaukirche in Saxlinga durch eine Kaiserurkunde belegt, prägt das Ortsbild von Emsbüren. Ein kunstvoll gestaltetes romanisches Tor (12.Jh.) ist an der Südseite der Kirche erhalten - in Emsbüren das älteste steinerne Zeugnis aus christlicher Zeit.
Seit dem 15. Jahrhundert wurde das Gotteshaus in mehreren Abschnitten zu einer gotischen dreischiffigen Hallenkirche umgebaut.  Im Innern der Kirche sind ein romanischer Taufstein aus Bentheimer Sandstein und neugotische Schnitzaltäre zu bewundern.
 www.kirchspiel-emsbueren.de
Führungen können über das VVV-Büro, Telefon: 05903/93 57 58 gebucht werden. Link: Gästeführungen

St.-Marien, Listrup

Die kath. St. Marienkirche im Ortsteil Listrup, die nur durch die Opferbereitschaft der damaligen Anwohner gebaut werden konnte, wurde im Jahr 1883 geweiht. Einige Jahre später wurde die Kirche mit Turm und Glocken versehen. Eine künstlerisch wertvolle Marienstatue und die Kirchenfenster verschönern das Gotteshaus von innen.     

St.-Johannes d.T., Elbergen

Um 1500 wurde die kath. Kirche St. Johannes des Täufers im Ortsteil Elbergen erbaut. Der hölzerne Turm wurde 1746 durch einen steinernen Turm ersetzt. Eine barocke Holzstatue des hl. Johannes Baptist ist erwähnenswert. Die Ausstattung des Innenraumes ist neogotisch. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahre 1462.

Ev.-luth. Erlöserkirche

Die 1952 gebaute Erlöserkirche gehört zu den vom Architekten Otto Bartning entworfenen Notkirchen und hier zum kleinsten Typus, den sogenannten Diasporakapellen. Diese wurden nach gleichem Bauplan in Elementbauweise an rund 40 Orten in Deutschland aufgebaut. Notwendig wurde der Bau dieser Kirchen durch den Zuzug von Vertriebenen in vorwiegend katholisch geprägte Gebiete. Die Erlöserkirche Leschede hat den Bartningschen Plan fast unverändert bewahrt und steht daher unter Denkmalschutz. Die Besonderheit der Architektur ist die vielseitige Nutzungsmöglichkeit. So lässt sich die Altarnische verschließen und der Kirchraum kann mit Klappläden zum Gemeinderaum erweitert werden.
 

Die ev.-luth. Erlöserkirche wurde am 1. Advent 1952 nach zweimonatiger Bauzeit eingeweiht. Bis 1945 gab es nur vereinzelt Lutheraner im heutigen Gebiet der Kirchengemeinde. Nach dem 2. Weltkrieg kamen ca. 1.000 Flüchtlinge und Vertriebene nach Emsbüren. Heute leben ca. 1.100 Einwohner ev.luth. Bekenntnisses in der Gemeinde Emsbüren. Trotz einfacher Bauweise hat die Kirche innen eine besondere Atmosphäre durch die Verwendung von viel Holz.

Im Jahre 1999 wurde die Kirche durch den Neubau eines Glockenturmes und 2002 durch den Bau ein Jugend- und Gemeindehauses erweitert.
Führungen können über das VVV-Büro, Telefon: 05903/93 57 58 gebucht werden.  

Kapelle Leschede

Die kath. Kapelle St. Katharina wurde im Jahre 1683 von einem Ehepaar gestiftet. Sie stand ursprünglich am Napoleondamm und wurde 1971 um 200 m in eine benachbarte Parkanlage versetzt. Die im Inneren stehende hölzerne Kreuzigungsgruppe wurde 1994 originalgetreu nachgebildet und aufgestellt. Das Original aus dem Jahre 1684 wird aus Sicherheitsgründen im Emslandmuseum Lingen aufbewahrt und ist dort zu besichtigen.